im Zentrum der Kämpfe

Die germanische Gefolgschaft

An der Spitze einer germanischen Gefolgschaft stand ein gewählter Fürst (princeps) (Abb. 1), dem bis zu 2000 Männer folgten. In einer Gefahrensituation oder bei geplanten Übergriffen war auch ein Zusammenschluss unterschiedlicher Gefolgschaften möglich. Neben den berittenen germanischen Offizieren (optimates oder comites) (Abb. 2) gehörten zu einer Gefolgschaft auch Schwertkämpfer, Lanzenkrieger (Abb. 3) und Bogenschützen (Abb. 4).

Abb. 1: Germanischer Fürst (princeps) in prunkvoller Ausrüstung zu Pferd (Zeichnung: Boris Burandt, Braunschweigisches Landesmuseum)
Abb. 2: Germanischer Offizier mit Kettenhemd. (Zeichnung: Boris Burandt, Braunschweigisches Landesmuseum)
Abb. 3: Germanischer Lanzenkrieger. (Zeichnung: Boris Burandt, Braunschweigisches Landesmuseum)
Abb. 4: Germanischer Bogenschütze mit Langbogen. (Zeichnung: Boris Burandt, Braunschweigisches Landesmuseum)